Scheidenpilz

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Verspüren Sie einen anhaltenden Juckreiz im vaginalen Bereich und bemerken zudem einen weißlich-krümeligen geruchsneutralen Ausfluss? Dann leiden Sie sehr wahrscheinlich unter einem Scheidenpilz. Neben den beiden Symptomen treten mitunter auch Schmerzen beim Wasserlassen auf, was zunächst ebenso auf eine Harnwegsinfektion hindeuten kann. Um eine eindeutige Diagnose erfahren zu können, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Online Sprechstunden bei frauenärztlichen Praxen können dabei den ersten Schritt zur Behandlung und somit zur Besserung sein. Auf arzt-direkt finden Sie im Handumdrehen passende und fachlich-kompetente Beratung.

Scheidenpilz erkennen

Der Vaginalpilz, besser bekannt als Scheidenpilz, ist eine in den frauenärztlichen Praxen häufig gestellte Diagnose. Fast alle Frauen oder Personen mit weiblichen Geschlechtsorganen sind mindestens einmal in ihrem Leben von einem Scheidenpilz betroffen. Dieser entsteht dann, wenn das Scheidenmilieu beziehungsweise die Scheidenflora, zum Beispiel durch einen Hefepilz, aus dem Gleichgewicht gerät.

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Juck- und Brennreiz in der Scheide
  • Weißlicher und cremiger bis bröckeliger Ausfluss
  • Unangenehmer Geruch im Intimbereich
  • Bläschen oder Ausschlag
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Gerötete und rissige Haut im Scheidenbereich

Weitere Symptome des Scheidenpilzes finden Sie hier.

Da sich die Symptome bei vielen Betroffenen ähneln und eine große Anzahl an Personen unter Scheidenpilz leiden beziehungsweise schon gelitten haben, können Frauenärzte bereits nach einem ausführlichen Gespräch eine erste Diagnose stellen. In einer Videosprechstunde können Sie sich somit erste Gewissheit über ihre Symptome verschaffen und erste Behandlungsschritte einleiten. Ebenso erhalten Sie in Apotheken oder Drogeriemärkten Selbsttests zur Erkennung von Scheidenpilzen, wobei Sie nach wenigen Minuten ein aussagekräftiges Ergebnis erhalten. Auch nach solchen Tests ist eine Online-Konsultation ratsam, um Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.

Scheidenpilz: Ursachen

Im Regelfall ist die natürliche Scheidenflora sauer und aufgrund dessen erregerfeindlich. Ist Ihre Immunabwehr normal oder gestärkt, haben körperfremde Bakterien und Pilze keine Chance, sich im Intimbereich auszubreiten. Verändert sich das Scheidenmilieu, vermehren sich Pilze und Bakterien rasch und breiten sich übermäßig aus. So haben insbesondere Hefepilze die Chance, sich in der Scheide auszubreiten, wodurch ein Scheidenpilz entsteht.

Ein Scheidenpilz kann durch das regelmäßige Wechseln von Unterwäsche, lockerer Kleidung und einer bewussten und gesunden Ernährung vorgebeugt werden. Auch das Verwenden von Seife zum Waschen des Genitalbereichs trägt zu einer Störung der Scheidenflora bei, weshalb Sie bei der Intimwaschung darauf verzichten sollten. Weitere Tipps zum Vorbeugen einer Scheideninfektion sind gewisse Entspannungstechniken, um Stress zu vermeiden, sowie das Verwenden eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr.

Behandlung von Scheidenpilz

Wenn Sie sich sicher sind, dass es sich um einen Scheidenpilz handelt, sollten Sie dennoch einen Arzt konsultieren, um Behandlungsschritte einzuleiten. In einer online Sprechstunde können Sie mit Ihrem Frauenarzt die Befunde besprechen und potenzielle Mittel gegen Scheidenpilz verschrieben bekommen.

Eine Behandlung des Scheidenpilzes ist äußerst wichtig, da er bei einer Nichtbehandlung immer wiederkehren wird und sogar zu einer chronischen Erkrankung werden kann. Auch ist die Dauer der Scheidenpilzinfektion ist deutlich länger, wenn diese nicht behandelt wird. Mit einer Behandlung und gerade bei Erstinfektionen ist die Dauer oft nur auf drei bis vier Tage beschränkt, bis die Pilzinfektion eingedämmt ist. Darüber hinaus ist ein Scheidenpilz ansteckend und kann durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, weshalb eine schnelle und professionelle Behandlung sinnvoll ist.

Zu den Behandlungsmöglichkeiten von Scheidenpilz gehören Cremes, wie Vagisan oder Canesten. Aber auch Zäpfchen mit den Wirkstoffen Clotrimazol oder Miconazol und Tabletten mit Fluconazol oder Itraconazol bringen die Scheidenflora wieder ins Gleichgewicht. Eine Behandlung sollte immer mit Ihrem Frauenarzt abgesprochen werden, um Unverträglichkeiten oder Behandlungsmisserfolge zu vermeiden.

Weitere Krankheiten, die vermehrt bei Frauen auftreten, finden Sie auf unserer Seite für Frauengesundheit.

Wie ein Online-Arzt bzw. eine Online-Ärztin helfen kann

Wenn Sie einen Verdacht auf Scheidenpilz haben, ist es ratsam, nach ärztlichem Rat zu suchen, z.B. online in einer Videosprechstunde. Eine Online-Sprechstunde kann auch unkompliziert ohne Termin stattfinden – entweder im Browser oder per arzt-direkt App. Krankheiten wie Scheidenpilz oder Vaginalpilz lassen sich mit den richtigen Medikamenten meist schnell und erfolgreich behandeln. Ein Facharzt bzw. eine Fachärztin berät Sie hierzu diskret und vertraulich online.

Empfohlene Fachrichtung: Gynäkologie