Frauengesundheit

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Jedes Geschlecht weist gesundheitliche Besonderheiten auf und so existieren deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Bezug auf ihre Gesundheit und Krankheiten. Neben Erkrankungen, die nur Frauen oder Männer betreffen, gibt es ebenso geschlechtsspezifische Lebensphasen, wie z.B. eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre.

In der Medizin wird aufgrund dessen immer mehr auf eine geschlechtersensible sowie individuelle Behandlung geachtet. Es müssen z.B. die Lebenslage, der Lebensstil und die gesundheitlichen Probleme von Frauen berücksichtigt werden.. Dies gilt auch für Mediziner:innen, die zum Thema Frauengesundheit (Online-) Konsultationen anbieten.

Verhütung

Ein wesentlicher Bestandteil der Frauengesundheit ist die richtige Verhütung zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten sowie zu einer Vermeidung von ungeplanten Schwangerschaften. Die Verhütung bei Frauen ist sehr vielfältig und facettenreich. Da es verschiedenste Möglichkeiten bei der Verhütung gibt, wird eine ärztliche Konsultation empfohlen. Via Online-Sprechstunde können Sie sich in einem geschützten Raum sowie in einer vertrauten Umgebung offen zu den unterschiedlichen Verhütungsmöglichkeiten beraten lassen.

Hormonelle Verhütung

Die gängigsten Verhütungsmöglichkeiten für Frauen sind hormonelle Verhütungen. Diese beeinflussen durch künstlich hergestellte Östrogene und Gestagene den Zyklus der Frau und verhindern im Zuge dessen den natürlichen Eisprung (Ovulation). Zu den hormonellen Kontrazeptiva zählen:

  • Pille
  • Minipille
  • Verhütungsring
  • Dreimonatsspritze
  • Hormonspirale

Sowohl die (Mini-)Pille als auch der Verhütungsring werden monatlich neu eingenommen bzw. eingesetzt. Insbesondere bei der Pille müssen Sie darauf achten, diese regelmäßig, d.h. jeden Tag, einzunehmen, um einen sicheren Schutz zu erhalten. Die Dreimonatsspritze bzw. die Hormonspirale haben eine Wirkungsdauer von drei Monaten bzw. von bis zu mehreren Jahren.

Zwar bieten hormonelle Verhütungsmethoden einen fast unübertroffenen Schutz vor Schwangerschaften und lindern oftmals Menstruationsbeschwerden, jedoch greifen sie auch massiv in den natürlichen Hormonhaushalt und Zyklus von Frauen ein. So haben Frauen bei der Pille oder beim Verhütungsring keine Periode, sondern eine sogenannte Abbruchblutung. Dies kann Auswirkungen auf verschiedenste Körperfunktionen haben und zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Stimmungsveränderungen oder Libido-Verlust führen. Ebenso haben hormonelle Verhütungsmittel gewisse Nebenwirkungen und können nur unter bestimmten Voraussetzungen genutzt werden.

Deshalb ist eine Sprechstunde mit Ihrem Frauenarzt zwingend notwendig. Auch sind die hormonellen Verhütungsmittel rezeptpflichtig, können also nicht ohne vorherige Konsultation eingenommen werden. Nehmen Sie die Pille bereits länger ein, können Sie nach einer Videosprechstunde das Rezept online erhalten und ersparen sich den Weg zur Praxis.

Nicht-hormonelle Verhütung

Neben der hormonellen Verhütung existieren auch alternative Möglichkeiten für Frauen. Ebenso wie bei der hormonellen Version gibt es auch verschiedenste hormonfreie Verhütungsarten für Frauen:

  • Kupferspirale und Kupferkette
  • Diaphragma und Portiokappe
  • Frauenkondome
  • Sterilisation
  • Natürliche Verhütung (NFP)

Die nicht hormonellen Verhütungsmethoden und insbesondere die natürlichen Verhütungsformen sind weniger sicher und schützen schlechter vor einer potenziellen Schwangerschaft. In einer Online-Konsultation können Sie sich ausführlich mit Ihrem Gynäkologen austauschen und erfahren eine kompetente Beratung.

Auch Frauen ab 40 bzw. in den Wechseljahren können noch schwanger werden, sofern der ovulatorische Zyklus regelmäßig ist. Eine zuverlässige Verhütung ist daher bis zum 52. Lebensjahr wichtig. Wenn Sie über ein Jahr keine Regelblutung mehr hatten, ist eine Verhütung in der Regel nicht mehr erforderlich. Um jedoch ganz sicherzugehen, ist eine Untersuchung bei Ihrem Frauenarzt notwendig. Einen schnellen Termin finden Sie mittels unserer Online-Suche.

Periode

Der natürliche (Monats-)Zyklus einer Frau umfasst die vielfältigen und komplexen Prozesse, die für die Entstehung eines neuen Lebens erforderlich sind. Die Dauer eines normalen Zyklus beträgt 23 bis 35 Tage, worunter die Reifung einer Eizelle sowie der Eisprung (Ovulation) zählen. Überschreitet der Zyklus die angegebene Zeit oder ist stets unregelmäßig, sollten Sie einen fachärztlichen Rat einholen. arzt-direkt bietet eine große Auswahl (LINK) an qualifizierten Gynäkologen an.

Menstruationszyklus

Als erster Zyklustag gilt der erste Tag der Regelblutung, wodurch jede Frau den Beginn eines neuen Zyklus berechnen und leicht erkennen kann. Der Höhepunkt des Monatszyklus bildet der Eisprung, d.h. die fruchtbaren Tage, die max. fünf bis sechs Tage umfassen. Auch an der Körpertemperatur lassen sich die einzelnen Phasen des eigenen Zyklus erkennen. Während der Periode ist die Körpertemperatur am niedrigsten und steigt danach stets bis zum Eisprung an. Die Temperaturkurve im Zyklus ist im Regelfall bei jedem Zyklus gleich oder ähnlich. Abweichungen sollten mit einem Arzt, beispielsweise via Videosprechstunde, besprochen werden.

Symptome der Periode

Manche Symptome können bereits vor der Periode einsetzen. Das sogenannte prämenstruelle Syndrom (PMS) tritt in der zweiten Zyklushälfte auf und kann wenige Tage oder bis zu zwei Wochen andauern. Das PMS birgt viele Symptome von Übelkeit, über Schlafstörungen bis hin zu Stimmungsschwankungen.

Neben dem PMS können vor der Periode auch Ausflüsse auftreten. Ein paar Tage vor dem Einsetzten der Periode verstärkt sich der natürliche weiße Ausfluss und kann seine Farbe verändern. Ebenso sind Schmierblutungen vor und nach der Periode normal. Sollte der Ausfluss unangenehm riechen oder eine ungewöhnliche Konsistenz bzw. Farbe haben, hilft eine Online-Sprechstunde mit Ihrem Frauenarzt, um eine potenzielle Diagnose zu erhalten.

Regelschmerzen oder das Gefühl einer Periode können sogar ohne Blutung auftreten. Beispielsweise bei einer Schwangerschaft, wenn der Hormonhaushalt sich verändert und die Gebärmutter sich ausdehnt, oder in den Wechseljahren, kurz nach dem Einstellen der Periode. Frauen empfinden hierbei die typischen Symptome wie Stimmungsschwankungen oder Unterleibsziehen.

Die Dauer einer Periode

Die Periode hält in der Regel zwischen drei bis sieben Tage an. Verkürzen lässt sich die Periode durch Sport. Bewegungen beim Gewichtestemmen, Joggen oder Tanzen lassen das Blut schneller abfließen. Medizinisch bewiesen ist diese Methode jedoch nicht. Neben einer Verkürzung kann die Periode auch verschoben werden, sollte sie zu einem unpassenden Zeitpunkt aufkommen. Die Pille ist eine Möglichkeit, dies zu tun. Um die Periode zu verschieben, wird die 7-tägige Einnahmepause weggelassen und ein Langzeitzyklus erreicht. Sollten Sie nicht mit der Pille verhüten, gibt es Hormontabletten, um die Periode hinauszuzögern. Dazu müssen die Tabletten lediglich drei Tage vor der Menstruation eingenommen werden. Die Periode wird jedoch nur um zwei Wochen verschoben. Neben den hormonellen Mitteln gibt es ebenso natürliche Mittel, wie Mönchspfeffer oder Schafgarbe, welche die Periode hinauszögern können.

Ausbleibende Periode: Was tun?

Das Ausbleiben der Menstruationsblutung (Amenorrhö (https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/symptome/ausbleiben-der-regelblutung-amenorrhoe-741323.html) kann verschiedene Ursachen haben. Neben Schwangerschaft, Stillzeit und den Wechseljahren können auch Stress, psychische Belastung, extremer Sport oder starke Gewichtsveränderung Grund für das Ausbleiben der Regelblutung sein. Sollte die Periode ohne einen eindeutigen Grund nicht eintreten, ist eine (Online)-Konsultation beim Arzt erforderlich.

Periode und Schwangerschaft

Der Zeitpunkt der ersten Periode nach der Geburt ist abhängig davon, ob eine Frau stillt. Stillt eine Frau nicht oder nur teilweise, tritt die Periode für gewöhnlich innerhalb der ersten drei Monate nach der Geburt auf. Die meisten Frauen erhalten ihre Periode innerhalb der ersten sechs bis zwölf Wochen. Stillt eine Frau, so beginnt die Menstruation größtenteils erst nach dem Abstillen. Trotzdem sollten Mütter sechs Wochen nach der Geburt wieder verhüten, um eine erneute Schwangerschaft zu verhindern, da ein Eisprung nicht ausgeschlossen werden kann. Die für Sie geeigneten Verhütungsmethoden können in einer Beratungsstunde oder via Videosprechstunde mit Ihrem Frauenarzt abgesprochen werden.

Während der Schwangerschaft tritt keine Periode auf. Trotzdem sind Frauen manchmal unbemerkt schwanger, da sie Blutungen, die im ersten Monat auftreten, als Menstruation wahrnehmen. Deshalb ist es wichtig, auch auf weitere Symptome, wie Übelkeit oder Müdigkeit, zu achten und sich fachärztlich untersuchen zu lassen.

Schwangerschaft

Ein Kind zu bekommen, ist eine sehr intensive Lebenserfahrung und ein großer Einschnitt in Ihren bisherigen Alltag. Ab sofort verändert sich vieles in Ihrem Leben. Die große Vorfreude geht oft einher mit Sorgen um das richtige Verhalten und den Wunsch, alles richtig zu machen. Während Ihrer Schwangerschaft steht Ihnen Ihr Frauenarzt mit Rat und Tat zur Seite. Bei Unsicherheiten oder Ungewissheiten können Sie schnell und kostenlos eine Videosprechstunde über arzt-direkt buchen.

Anzeichen

Ob geplant oder ungeplant, die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft können sich bereits ab der zweiten Woche nach einer erfolgreichen Befruchtung und Einnistung bemerkbar machen. Die Symptome sind von Frau zu Frau unterschiedlich, jedoch kommen manche häufiger vor als andere:

  • Übelkeit
  • Heißhunger
  • Ziehen in den Brüsten
  • Häufiger Harndrang
  • Müdigkeit
  • Hohe Basaltemperatur
  • Leichte Blutungen
  • Ausbleiben der Periode

Ein erster Schwangerschaftstest verrät bereits, ob eine Schwangerschaft vorliegt. Eine 100%-ige Gewissheit verschafft jedoch erst eine Blut- und Ultraschalluntersuchung beim Arzt. Termine können Sie bequem online via arzt-direkt buchen.

Symptome

Die Symptome in einer Schwangerschaft variieren je nach Trimester und Individuum. Gerade am Anfang leiden viele Frauen unter Übelkeit und Blähungen in der Schwangerschaft. Ist das ungeborene Kind weiterentwickelt und im Zuge dessen größer und schwerer,, treten vermehrt Rückenschmerzen und Sodbrennen auf. Auch Durchfall kann durch die Schwangerschaft ausgelöst werden. In den letzten Schwangerschaftswochen kann eine Verdauungsstörung durch das Baby ausgelöst werden, denn dieses nimmt mittlerweile so viel Platz ein, dass Druck auf den Darm ausgeübt wird und Durchfall entstehen kann.

Ernährung

Durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung schützen Sie nicht nur Ihr ungeborenes Kind, sondern können auch unangenehme Nebenwirkungen der Schwangerschaft, wie Übelkeit oder Sodbrennen, verringern. Die Ernährung in der Schwangerschaft sollte möglichst ballaststoffreich und sich durch eine erhöhte Kohlenhydratzufuhr auszeichnen. Darüber hinaus sind mehrere kleinere Mahlzeiten sinnvoller als drei große. Das hat viele Vorteile. So sinkt z.B. der Blutzucker nicht zu stark ab, Übelkeit und Sodbrennen werden reduziert und die allgemeine Verdauung wird gefördert.

Vermeiden sollten Sie ungesunde und fettige Lebensmittel, wie Fast Food oder einen übermäßigen Süßigkeitenkonsum. Kaffee in der Schwangerschaft ist in Maßen erlaubt. Überschreitet die tägliche Einnahme 200 mg Koffein nicht, ist der Kaffeegenuss völlig unbedenklich. Bei einer zu großen Menge besteht die Gefahr, dass das Geburtsgewicht des Kindes verringert wird.

Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung helfen Präparate, wichtige körperliche Blutwerte (z.B. Eisenwerte) zu erreichen. Auch Folsäure ist in der Schwangerschaft vermehrt notwendig. Schwangere Frauen benötigen 550 Mikrogramm Folsäure am Tag. Um dies zu erreichen, sind entsprechende Präparate gut geeignet. Sprechen Sie sich jedoch unbedingt mit Ihrem Arzt ab, welche Präparate für Sie notwendig und geeignet sind. In einer Online-Konsultation können Sie alle Bedenken und notwendigen Schritte mit kompetenten Fachkräften absprechen. Buchen Sie jetzt auf arzt-direkt Ihren nächsten Termin.

Wie ein Online-Arzt bzw. eine Online-Ärztin helfen kann

Unsere Ärztinnen und Ärzte können Ihnen diskret via Videosprechstunde sowohl mit Medikamenten als auch durch eine ausführliche Anamnese und Aufklärung helfen. Sollte eine Überweisung nötig sein, bekommen Sie diese unkompliziert ausgestellt. Auch eine Beratung, welche Verhütungsmethode bzw. welches Antibabypillenpräparat für Sie am besten geeignet ist, sowie ein Aufklärung über mögliche Risiken der Präparate ist unkompliziert telemedizinisch möglich. Wie die Online-Terminvergabe bzw. die Buchung einer Videosprechstunde funktioniert, erfahren Sie hier.
Empfohlene Fachrichtung: Gynäkologie